Über Beerdigungen spricht keiner gern. Dabei gibt es viel zu klären. Antworten auf einige der wichtigsten Bestattungsfragen finden Sie hier:
Es wir zwischen Erd- und Feuerbestattung unterschieden. Bei der Erdbestattung wird der Verstorbene in einem Grab auf einem Friedhof in der Erde beigesetzt. Bei der Feuerbestattung wird der Leichnam verbrannt, die Urne mit der Asche kann auf einem Friedhof, in einem extra ausgewiesenen Waldstück oder im Meer beigesetzt werden.
Nein, denn evangelische Christen sind überzeugt, dass Gott für die Auferstehung eines Menschen nicht dessen Leichnam braucht. Verbrennen und Beerdigen sind also gleichwertig – in der Erde „verschwindet“ der Körper des Verstorbenen ja ebenso wie beim Verbrennen.
Eigene Wünsche für die Beerdigung kann man aufschreiben und an geeigneter Stelle hinterlegen. Für viele Angehörige ist das später eine große Hilfe. Hat man das nicht gemacht, entscheiden die Hinterbliebenen. Wie die Trauerfeier im Einzelnen abläuft (Lieder, Gedichte…), bespricht man mit dem Pfarrer.
Zuerst gibt es eine Trauerfeier am Sarg des Verstorbenen. Danach folgt die Beisetzung auf dem Friedhof. Drei Elemente gehören zu einer Trauerfeier: Es wird aus dem Leben des Verstorbenen erzählt, das heißt, er wird gewürdigt. Für den Toten wird gebetet. Und für die Angehörigen gibt es eine tröstende Predigt.
Am Besten an ein Bestattungsunternehmen. Das kommt ins Haus und bespricht alles Weitere mit einem: Der Bestatter sagt auch dem Pfarrer Bescheid, wenn man Kirchenmitglied ist.
Losung für Sonntag, 19.04.2026
Ich will das Verlorene wieder suchen und das Verirrte zurückbringen und das Verwundete verbinden und das Schwache stärken.
- Hesekiel 34,16Ihr irrtet umher wie Schafe, doch jetzt seid ihr zurückgekehrt zum Hirten, zum Beschützer eurer Seelen.
- 1. Petrus 2,25
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